Foto von Klara
Nun ist es wieder so weit: Der Kalender zeigt den 1. Dezember. Für unser Forum ist das auch der Start unseres gemeinsamen Projektes "Adventskalender". Wie im vergangenen Jahr ist er auch in diesem Jahr wieder für Gäste unseres Forums sichtbar. Viele Mitglieder haben daran mitgewirkt. Dafür auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.
Der Kalender dieses Jahres steht unter dem Motto "Sterne". In jedem Fensterchen wird ein Beitrag zu sehen sein, der das Thema Sterne in irgendeiner Art behandelt, sei es als Foto, Geschichte, Gedicht, Information etc. Lasst euch also überraschen. Außer dem Thema Sterne gibt es natürlich noch viele andere Beiträge.
Eine kleine Denksportaufgabe ist ebenfalls eingebaut. Die Lösung der Rätsel wird jeweils am Folgetag zu lesen sein.
Wunderschöne Winterbilder von einem Fotowettbewerb des Forums sind auf verschiedenen Seiten zu sehen und krönen den diesjährigen Adventskalender. Das Siegerfoto des Wettbewerbs schmückt seit Dezember unser Forum.
Ich hoffe, dass für jeden etwas dabei sein wird und wünsche allen eine friedliche, möglichst stressfreie Vorweihnachtszeit und viel Freude an unserem Adventskalender.
Eure Erika
Bald werden sie wieder in Kirchen, auf Marktplätzen und in Wohnzimmern aufgestellt und liebevoll mit Lichterketten, Sternen, Kerzen, Kugeln, Engeln und anderen Figuren geschmückt. Nahezu jeder dritte Weihnachtsbaum in Deutschland stammt aus dem Sauerland.
Geschichte des Weihnachtsbaums
Die Entwicklung des Weihnachts-/Christbaumes hat keinen eindeutigen Anfang, sondern setzt sich aus Bräuchen verschiedener Kulturen zusammen. Lorbeer- und Tannenzweige wurden schon bei den Römern zum Jahreswechsel angebracht, um sich gegen Krankheit oder böse Geister zu schützen. Auch das Behängen der Bäume mit Äpfeln hat eine lange Tradition, die an den Sündenfall und die Befreiung des Menschen von der Erbsünde erinnern soll.
Die erste Erwähnung eines Christbaumes stammt aus dem Jahr 1419. Die Freiburger Bäckerschaft hatte einen Baum mit allerlei Naschwerk, Früchten und Nüssen behängt, den die Kinder nach Abschütteln an Neujahr plündern durften. Erst hundertzwanzig Jahre später, 1539, gibt es wieder einen urkundlichen Beleg, dass im Straßburger Münster ein Weihnachtsbaum aufgestellt wurde. Andere Überlieferungen sagen, dass es den ersten geschmückten Weihnachtsbaum auf einem öffentlichen Platz in Riga gab. Noch heute erinnert eine Gedenktafel in Riga an dieses Ereignis.
Einige Historiker sehen den Beginn der Weihnachtsbaumtradition Anfang des 17. Jahrhunderts, als die Weihnachtsbäume zum ersten Mal neben mit Süßem und Äpfeln auch mit Kerzen geschmückt wurden. 1775 führte Johann Wolfgang von Goethe den Weihnachtsbaum am Hofe zu Weimar ein.
Da der Weihnachtsbaum lange Zeit als heidnischer Brauch von der katholischen Kirche abgelehnt wurde, wurde er erst im 19. Jahrhundert - ausgehend vom Adel- als Mittelpunkt des Weihnachtsfestes zum Volksbrauch. Die Auswanderer des 18. Jahrhunderts nahmen die Tradition mit nach Amerika, von wo aus sie sich über die ganze Welt verbreitete.Um 1830 wurden die ersten Christbaumkugeln geblasen. 1882 wurde der erste Weihnachtbaum mit elektrischer Beleuchtung in Amerika aufgestellt.
Text: mit freundlicher Erlaubnis zur Veröffentlichung:
sdw = Schutzgemeinschaft deutscher Wald
Bericht und Foto von Ria
Der Traum ist ein altes Gedicht von Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Das Weihnachtslied wurde von Manfred Düllberg komponiert und arrangiert. Es ist eine schöne Ballade, die die Herzen berühren und uns in der Weihnachtszeit begleiten soll.
Gleich am ersten Tag möchte unser Kalender ein wenig zum Thema Sterne informieren:
Worin besteht der Unterschied zwischen einem Stern und einem Planeten?
Ein Stern ist ein heißer, glänzender Körper. Er erzeugt sein eigenes Licht. Ein Planet ist ein Himmelskörper wie die Erde oder der Mond. Er scheint nicht selbst, sondern reflektiert lediglich das Sonnenlicht. Sterne sind meist riesige Körper aus heißem Gas - wie die Sonne. Die Sonne ist ein ganz gewöhnlicher Stern, weder besonders groß noch besonders heiß.
Als schwache Lichtpunkte erscheinen uns die Sterne nur, weil sie so weit weg sind. Selbst der allernächste Stern befindet sich über 40 Billionen km von der Erde entfernt, während zwischen der Erde und der Sonne nur 150 Millionen km liegen.
Die Planeten, die wir am Firmament erblicken, kreisen um die Sonne. Man kennt neun Planeten. Es sind (in der Reihenfolge ihrer Entfernungen zu Sonne) Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto. Die drei am weitesten entfernten geben ein zu schwaches Licht, so dass man sie nur mit einem Fernrohr erkennen kann, die anderen kann man mit bloßem Auge sehen, wenn sie in der richtigen Beobachtungsposition stehen.
Die Planeten haben verschiedene Größen. Merkur erreicht nur ungefähr ein Drittel der Erdgröße. Jupiter ist elfmal größer als die Erde; seine Masse übertrifft die unseres Planeten 320 mal, macht aber nur etwa ein Tausendstel der Sonnenmasse aus. Ein weiterer Unterschied zwischen Sternen und Planeten ist, dass Sterne viel mehr Masse besitzen als Planeten.
Für lange Winterabende ein Zeitvertreib. Auf "Neu" klicken ... es wird ein neues Rätsel generiert.
Quiz
(Die Idee zu diesem Quiz hatte Klara, die auch die meisten Fragen erstellt hat.)
Frage 1:
Wie viele Sterne kann man in einer klaren Nacht mit bloßem Auge am Himmel sehen?
a) ca. 500
b) ca. 1.000
c) ca. 3.000
Auflösung morgen
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