Mittwoch, 24. Dezember 2014

4. Dezember 2014



Foto Sonnenwind

Barbaratag am 4. Dezember 2013 in der Welt

BarbarazweigDer Barbara-Tag ist der Gedenktag an Barbara von Nikomedien, die im 3. Jahrhundert als Märtyrerin in Nikomedia (Kleinasien) gestorben ist.  Die heilige Barbara ist eine der Vierzehn Nothelfer und gilt als Schutzpatronin der Geologen, der Sterbenden, Helferin gegen Blitz- und Feuersgefahr, der Artillerie, Patronin der Bergleute, der Schlesier, der Gefangenen, der Glöckner, der Architekten und der Helfer des Technischen Hilfswerks (THW).

Traditionell werden an diesem Tag Barbarazweige geschnitten. Je nach Gegend und Brauchtum werden Kirsch- Apfel-, Birke-, Haselnuss-, Rosskastanien-, Pflaumen-, Holunder-, Rotdorn- oder Forsythienzweige verwendet. Sie sollen bis zum Heiligen Abend blühen und in der kalten und düsteren Winterzeit ein wenig Licht in die Wohnung bringen.


Nach altem Volksglauben bringt das Aufblühen Glück im kommenden Jahr. Teilweise ist es Brauch, dass die jungen Mädchen jedem Zweig den Namen eines Verehrers zuweisen. Der Zweig, der zuerst blüht, soll auf den zukünftigen Bräutigam hinweisen.

(Quelle: Wikipedia, Lizenz: GNU FDL)


Foto von Klara


Habt ihr schon euren Barbarazweig geschnitten?


Pflege der Zweige (so blühen sie zu Weihnachten)

Variante 1 - Vor dem Schnitt hat es noch nicht gefroren. 
Die Zweige ca. 14 Stunden in warmes Wasser legen (Stelle  das Gefäß in Ofennähe!) Das ist so zu sagen ein Startsignal für das Erblühen.

Variante 2 - Es hat bereits gefroren. 
Die geschnittenen Zweige ins Wasser geben und in einen kalten Raum stellen (Der Temperaturunterschied ist somit nicht zu groß.) Der nächste Raum sollte dann ca. 15°C haben. Zweige mehrmals täglich besprühen, damit sie nicht austrocknen. Das Wasser sollte alle 2 Tage gewechselt werden.

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Sternschnuppen

An so blauen Abenden, liebe Kinder,
Gehen die Englein als Sternanzünder
Über den Himmel, Schritt vor Schritt,
Hat jedes ein Schächtelchen Streichhölzer mit.

Seht ihr, jetzt wird es langsam Nacht.
Schon glühn tausend Sternlein. Ist das eine Pracht!
Die Zündhölzchen aber löschen sie aus
Und gehn artig schlafen ins Engelhaus.

Sind aber auch unartige Englein dort;
Die werfen die glimmenden Zündhölzchen fort.
Seht ihr, dort oben, im großen Bogen
Kommt just so ein glimmendes Streichholz geflogen.

Ja, die himmlischen Hölzchen leuchten sehr.
Sie fallen alle auf große Inseln im Meer,
Dort glimmen sie weiter als Morgenrot,
Und erst der junge Tag tritt sie tot.

Die sind unser Glück, diese Meeresinseln;
Ihr wißt, brave Kinder dürfen nicht zünseln!
Der liebe Gott hat auch solche Engel nicht gern:
Darf keiner mehr abends zu einem Stern!

Hugo Salus
Aus der Sammlung Kinderlieder



Foto von Klara

Was sind Sternschnuppen?

Früher hat man sich erzählt, dass die Engelchen immer die Sterne putzen, damit sie am Himmel schön hell leuchten. Manchmal fällt dabei ein kleines Stückchen ab und das kommt dann als Sternschnuppe zur Erde. Außerdem hat man früher die kleinen, glühenden Stückchen, die beim Dochtabschneiden von Kerzen wegfielen, "Schnuppe" genannt. Daher der Name: Sternschnuppe.
Das ist natürlich ein nettes Märchen. 

Auch dieser alte Volksglaube hält sich heute noch: Wenn eine Sternschnuppe am Himmel aufleuchtet, darfst du dir ganz schnell etwas wünschen. Was du dir gewünscht hast, musst du allerdings für dich behalten - sonst geht dein Wunsch nicht in Erfüllung.

Sternschnuppen sind bei klarem Himmel in jeder Nacht zu sehen, wenn du viel Zeit und Geduld hast. Stell dir einen schmutzigen gefrorenen Schneeball vor, der mit unwahrscheinlich hoher Geschwindigkeit um die Sonne rast - das ist ein Komet. Dabei hinterlässt der Komet einen Schweif von winzigen Staub- und Dampf-Teilchen. Dringen diese in die Erdatmosphäre ein, verglühen sie, was wir von der Erde aus sehen können. Es ist eine helle Linie, die aussieht, als stürze sie vom Himmel: eine Sternschnuppe.

Gefährlich sind Sternschnuppen nicht, denn och bevor die Teilchen die Erde erreichen, sind sie verglüht. Manchmal passiert es, dass größere Gesteinsbrocken vom Himmel fallen, die zu groß sind, um zu verglühen. Dann spricht man von Meteoriten.


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Once In Royal David's City (engl.Einst in der königlichen Stadt Davids) ist ein Weihnachtslied, das ursprünglich als Gedicht aus der Feder von Cecil Humphreys (Cecil Frances Alexander) stammte. Zwei Jahre nachdem das Gedicht veröffentlicht wurde, heiratete Miss Humphreys William Alexander, der 1867 zum Bischof in der Church of Ireland geweiht wurde. (Wikipedia)

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Quiz
Auflösung Frage 3: a) Simon Bolivar

Frage Nr. 4
In welchem Monat gibt es die meisten Sternschnuppen?
a) im Januar
b) im April
c) im August
d) im Dezember

Bis Morgen   Bis morgen

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